Unsere aktuellen Themen

  • Gemeinsame Stellungnahme der Fraktionen
    Sersheimer Wählergemeinschaft - SPD (SW-SPD) und
    Unabhängige Bürger Sersheim (UBS)
    zum Haushaltsplanentwurf des Zweckverbands Eichwald


    In der Verbandsversammlung am 16.12.2020 soll der Haushalt des Zweckverbands Eichwald verabschiedet werden. Derzeit befindet sich der Entwurf hierzu in den Beratungen der Gemeinderatsgremien der vier Verbandskommunen, die ihre Vertreter dann mit gebundenem Mandat in die Verbandsversammlung entsenden. In Sachsenheim wurde bereits am Donnerstag hierüber beraten und abgestimmt. Die Vertreter der Stadt Sachsenheim haben demnach dem von der Verbandsverwaltung vorgeschlagenem Haushaltsentwurf zuzustimmen.

    Der Haushaltsentwurf enthält unter der Überschrift "Vermarktung von Gewerbeflächen" einen "Ansatz für konzeptionelle Planungen zur weiteren Entwicklung des Gewerbeparks Eichwald, insbesondere Mittel für Artenschutzgutachten etc". Der Gesamtansatz soll 100.000,00 Euro betragen, verteilt auf 70.000,00 Euro im Jahr 2021 und weiteren 30.000,00 Euro im Jahr 2022 (im Internet nachzulesen unter Tagesordnungspunkt 3: https://sersheim.ris-portal.de/ Aus unserer Sicht verfolgt die Verwaltung hiermit das Ziel weiterer Erweiterungen im Süden, vor allem im Bereich des Naturdenkmals Alte Landebahn. Anders kann aus unserer Sicht der hohe Ansatz und die Begründung der Verwendung für Artenschutzgutachten nicht verstanden werden. Eine Grundsatzentscheidung, diesen Bereich überhaupt überplanen zu wollen, gibt es nicht. Der Verbandsverwaltung ist bekannt, dass solche Planspiele gemeindeübergreifend äußerst strittig sind. Wir wollen der Verwaltung keinen Freibrief geben, durch Planuntersuchungen den Weg für eine solche Erweiterung des Gewerbeparks ohne eine vorherige Grundsatzentscheidung vorzubereiten. Wir sprechen uns deutlich gegen eine Erweiterung in diesem Bereich aus. Einen weiteren Landschaftsfraß, zumal in diesem ökologisch schützenswerten Bereich, wollen wir nicht weiter hinnehmen. Das bloße Spekulieren auf weitere Grundstückserlöse zur Sicherung der Haushalte ist weder generationengerecht noch nachhaltig. Die großen Versprechungen sprudelnder Gewerbesteuereinnahmen haben sich jedenfalls (auch schon vor Corona) nicht bewahrheitet.

    Wir wollen eine qualitative Fortentwicklung. Deshalb haben wir in Absprache mit Vertretern aus anderen Kommunen den Vorschlag gemacht, Planungskosten in Höhe von maximal 20.000,00 Euro anzusetzen, um Entwicklungen außerhalb des Bereichs rund um die Alte Landebahn zu ermöglichen. Leider hat dieser Vorschlag in Sachsenheim keine Mehrheit gefunden. Wir appellieren deshalb an die Vertreter der anderen Verbandskommunen, unserem Vorschlag zu folgen. Wir können dann gerne - auch politisch kontrovers - eine Grundsatzentscheidung über die Weiterentwicklung im Eichwald treffen. Dafür sind wir von unseren Wählern legitimiert.

    Tobias Ackermann (SW-SPD)
    Roland Stöbe (SW-SPD)
    Reinhard Gantenbein (UBS)
    Bastian Zeeb (UBS)
    Verena Wörner (UBS)
    Roland Kögele (UBS)
  • Volksbegehren "Rettet die Bienen" − Aktueller Stand

    Das Volksbegehren Artenschutz "Rettet die Bienen" wird zur Zeit nicht mehr aktiv von den Initiatoren beworben. Der Grund für den aktiven Werbestopp liegt darin, dass die Landesregierung versprochen hat in einem Dialog alle beteiligten Interessengruppen an einen Tisch zu holen und dann einen Gesetzentwurf vorzulegen, der nicht hinter den geforderten Artenschutzzielen zurückbleibt.

    Bitte informieren sie sich beispielsweise unter:

    Volksbegehren Artenschutz − Rettet die Bienen

    NABU Baden Württemberg − Rettet die Bienen

    Rettet die Bienen: Gute Ansätze im Kompromisspapier Baden−Württembergs

    Das Volksbegehren ist damit nicht zu Ende − die Mobilisierung ruht, die Unterschriften können aber weiter abgegeben werden.
    Unterschriftenlisten liegen aktuell im Bürgerbüro im Rathaus zur Unterschrift bereit.


    Mit jeder Unterschrift wird der Landesregierung signalisiert, das Thema Artenschutz ernst zu nehmen und einen tragbaren Gesetzentwurf vorzulegen.
  • DANKE

    ... für Ihr Vertrauen. Mit Ihrem Votum haben Sie die UBS zur zweitstärksten politischen Kraft im Gemeinderat gemacht. Für uns ist das eine Bestätigung unserer bisherigen Arbeit und noch viel mehr Ansporn und Verpflichtung für die kommende Amtsperiode. Ganz besonders freuen wir uns, dass wir mit Verena Wörner eine neue Gemeinderätin ins Gremium bringen konnten. Die drei amtierenden Gemeinderäte wurden von Ihnen in ihren Ämtern bestätigt: Bastian Zeeb, Roland Kögele und Reinhard Gantenbein.

    ... an ALLE Kandidatinnen und Kandidaten auf unserem Wahlvorschlag, die mit ihren Stimmanteilen das bisher beste Wahlergebnis für die UBS ermöglicht haben.

    ... an alle Mitglieder und Freunde, die bei der Wahlvorbereitung und im Wahlkampf ihre Ideen eingebracht und mitgearbeitet haben, sei es beim Erstellen und Verteilen der Wahlprospekte, beim Aufstellen der Wahlplakate, bei der Erledigung von Formalitäten oder einfach nur durch ein aufmunterndes Wort. Ohne Euren Beitrag zur gelebten Demokratie wäre dieser Erfolg nicht möglich!

    Für Sie im Gemeinderat sind: Bastian Zeeb, Verena Wörner, Reinhard Gantenbein und Roland Kögele.

  • Zusätzliche Optionsfläche für Breuninger im Industriegebiet Eichwald-Süd

    Die Fa. Breuninger möchte sich im Gewerbegebiet Eichwald-Süd zusätzliche 4,7 ha Gewerbefläche als Option sichern. Das steht auf der Agenda der öffentlichen Sitzung des Sersheimer Gemeinderats am kommenden Freitag. Begründet wird der Antrag mit Expansion beim stationären Handel und Onlinehandel. Aus unserer Sicht sind wesentliche Fragen noch nicht beantwortet, bevor über solche Optionen entschieden werden kann.

    Was hat die Firma auf der Optionsfläche vor? Der erste Bauabschnitt ist noch nicht eröffnet und der zweite noch nicht geplant. Und dass der Onlinehandel expandiert ist sicherlich keine neue Erkenntnis.

    Warum sollen wir jetzt - ohne weitere Informationen - eine Optionsfläche zusichern? Für diese gibt es noch nicht einmal eine Bauleitplanung. Oder soll da noch etwas "durchgepaukt" werden - bevor ein neuer Bürgermeister in Sachsenheim sein Amt antritt oder bevor neue Gemeinderät/innen in den Verbandskommunen gewählt worden sind?

    Wir sind der Meinung, dass es keinen Zeitdruck für eine Zusicherung der Optionsfläche an die Fa. Breuninger gibt. Weiterhin treten wir dafür ein, die Landschaft behutsam zu entwickeln - und damit auch für kommende Generationen Entwicklungsmöglichkeiten zu lassen. Denn schließlich ist Landschaft nicht vermehrbar und es sind über 70 ha der Verbandsfläche bereits belegt. Deshalb können wir diese Option nicht befürworten.

    Den Leserbrief finden sie auch hier: Leserbrief an Vaihinger Kreiszeitung und Bietigheimer Zeitung, 19.02.2019


  • Auch Natur ist ein Standortfaktor

    Am 22. Februar 2014 fand im Landratsamt in Ludwigsburg das fünfte Demografieforum statt. Vertreter der UBS waren dabei und berichten:

    Die Geburtenrate im Landkreis sinkt, der Flächenverbrauch steigt.

    Mit diesem Widerspruch befasste sich das Forum. Nach den verschiedenen Referentenbeiträgen wurde deutlich, wir Menschen brauchen beides, Arbeitsplätze aber auch unverbaute Naherholungsräume. Ein wünschenswertes Ziel wäre ein finanzieller Ausgleich für die Gemeinden, die ihre Landschafts- und Naturräume erhalten, da diese dann ebenkeine Einnahmen erzielen mit der Ausweisung von neuen Wohn- und Gewerbegebieten.

    Am Ende standen keine Lösungen, jedoch ein Appell: zum Masshalten.

    Ein lesenswerter Bericht findet sich auf der Internetseite des Landratsamts:

    Pressebericht Landratsamt Ludwigsburg

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  • Wohnbebauung in Sersheim

    Ist ein neues großes Baugebiet mittelfristig, in den nächsten 5-10 Jahren, notwendig, um die bestehende Infrastruktur in Sersheim zu erhalten? Wir meinen nein! Die demografische Entwicklung zeigt nach unten. Wanderungsgewinne finden nur auf Kosten anderer Regionen und Kommunen statt. In den Bestandswohngebieten werden in den nächsten Jahren immer wieder Objekte verfügbar werden, die einen Zuzug nach Sersheim ermöglichen. In alten Ortslagen ist noch genügend Sanierungsbedarf vorhanden mit der Möglichkeit zur Nachverdichtung und Wohnraumschaffung. Ebenso gibt es zahlreiche brachliegende Bauplätze, die es zu aktivieren gilt. Auch hier gilt: Bauland ist nicht beliebig vermehrbar. Deshalb sollten wir damit schonend umgehen und den nachfolgenden Generationen Gestaltungsmöglichkeiten erhalten, und nicht alles versilbern, was Markt und Flächennutzungsplan hergeben.